Die Nadel

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Unser Clubgipfel ist die Liebesnadel. Sie ist 20 Meter hoch, viele Millionen Jahre alt aber immer noch stark. Auf den  Bildern kann man sehen, wie schön sie ist.

Die  Liebesnadel wurde am Pfingstsonntag 1903 von Dr. Simon und  H.Sundheim erstbestiegen. Ich schätze mal sie hatten Spaß, vor allem als ihnen klar wurde, dass sie das Abseilen noch nicht  gelernt hatten und alles wieder abklettern mussten. Sie  nannten den Turm “Liebesnadel”, angeblich weil auf dem Gipfel eine Verlobung stattgefunden hat. H. Sundheim wird also eher Henriette als Hermann heißen, schätze ich.

Die Kletterwege

Normalweg, 3+ (hihi!), Dr. Simon, H. Sundheim,  Pfingsten 1903. Der Übertritt auf das Band unter dem Gipfelüberhang kann mittels der Kriechbandvariante vermieden werden.

Dildologie, 9-, Arne Grage, Lutz Fischer 2010, der schwerste Kansteinweg - natürlich an der Nadel.

Fortgeschrittenenweg, 8-, vor 1958, 1. freie Beg. Dirk Lüder, Juni 1986

Nordwand, 7-, Henry Kinast u. Gef. 1936, 1. freie Beg. Harald und Detlef Fournes, 1977

Sonnwendweg, 6, Richard Goedeke, J. Preen 1959,  1. freie Beg. Dirk Lüder, Juni 1986

Weg der Liebesnadler, 7, Karsten Graf,  29.8.2009

Am kleinen bergseitigen Pfeiler links vom “Weg der Liebesnadler” gibt es noch:

Leichte Alternative, 6-, Reinhard Arndt,  Karsten Karsten Graf, Hans Weninger, 2009, 1B+1U

Kantentanz, 7-, Reinhard Arndt, Karsten Graf, 2009  3B+1U

Eine Begehung in den dreissiger Jahren.

Atemberaubend filigran: der Anblick von der  Bergseite.

Prächtig: die Nordostseite.

Nicht minder: die  Südwestseite.

Unbezwingbar: Die Nadel im Winter.

Fotosammlung

Peter Brunnert

Klettern in Norwegen